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ADS - Hyperaktivität

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Bücher über Kinder und Jugendliche

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Bücher für Erwachsene

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Bücher für Kinder und Jugendliche

Weitergehende Themen

Kommentiertes Literaturverzeichnis
zur Aufmerksamkeitsstörung/Hyperaktivität

Schwerpunkt: Infos über AD(H)S/Alltag

Dagmar Dietz: Sitz doch endlich still.
Leben mit drei hyperaktiven Kindern.

Drei hyperaktive Kinder können eine Familie ziemlich durcheinanderwirbeln. Die Reaktionen der Umwelt reichen von Unverständnis bis zur Anklage. Hilfe zu finden dauerte 12 Jahre, doch dann ging es Schlag auf Schlag.
In diesem Buch finden Sie den Erfahrungsbericht einer Familie, der von großen Belastungen, aber auch von vielen positiven Erlebnissen erzählt.

Cordula Neuhaus: Das hyperaktive Kind und seine Probleme.
Frau Neuhaus ist Dipl. Heilpädagogin, Dipl. Psychologin und Verhaltenstherapeutin in eigener Praxis. Sie beschreibt ausführlich die Verhaltensweisen der Kinder mit ADS/Hyperaktivität von den ersten Babytagen bis zum Jugendlichen. Sie beschreibt Kinder und Jugendliche, die hyperaktiv sind, und auch solche, die hypoaktiv sind, d.h. Kinder, die nicht durch motorische Unruhe auffallen, aber dennoch die gleichen Aufmerksamkeitsschwierigkeiten haben wie die hyperaktiven Kinder auch. Frau Neuhaus gibt viele Tipps für Eltern, aber auch für die Schule. Wichtig für Eltern ist auch das Kapitel, in dem Sie unterschiedliche Therapieformen und ihre Wirksamkeit bei Hyperaktivität vorstellt. Das Buch von Cordula Neuhaus gibt einen umfassenden Überblick und eignet sich gut, um ins Thema einzusteigen. Es ist mein persönliches Lieblingsbuch, da es ein ganzes Kapitel den positiven Eigenschaften der Kinder und Jugendlichen mit ADS/Hyperaktivität widmet, die sonst leider oft vergessen werden.

Elisabeth Aust-Claus, Petra-Marina Hammer: Das A.D.S-Buch.
Frau Dr. Aust-Claus ist Ärztin in eigener Kinderarztpraxis. Frau Dr. Hammer ist Dipl. Psych. und Verhaltenstherapeutin und arbeitet in eigener Praxis mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Sie beschreiben in ihrem Buch ADS/Hyperaktivität sehr einfühlend anhand zweier Kinder, dem hyperaktiven Max und der hypoaktiven Jule. Neben dem theoretischen Teil geben beide Autorinnen sehr ausführliche Tipps für den Alltag, die sich in speziellen Kapiteln an LehrerInnen, ErzieherInnen, Eltern und das Kind selbst richten. Diese Tipps sind so praxisnah, dass sie direkt ohne weiteres Wissen in den Alltag integriert werden können und eine wirkliche Hilfe für alle darstellen. Mir gefällt dieses Buch, da es sehr gute und leicht umsetzbare Tipps enthält und weil sehr ausführlich auf das ADS bei Mädchen eingegangen wird, das doch sehr unterschiedlich zu dem bei Jungen ist, da es hier oft ohne die begleitende Hyperaktivität auftritt.

Dr. med. Walter Eichlseder: Unkonzentriert? Hilfen für hyperaktive Kinder und ihre Eltern.
Der Kinderarzt Dr. Eichlseder hat vor vielen Jahren ein Buch über Kinder und Jugendliche mit ADS/Hyperaktivität geschrieben, das noch heute brandaktuell ist. Er stellt sehr fundiert und detailliert die Schwierigkeiten der Kinder mit ADS dar und beschreibt, welche Verläufe die Biographien nehmen können, wenn diese Kinder unbehandelt bleiben. Ausführlich beschreibt er, welche Hilfen es für Kinder und Jugendliche mit ADS gibt. Dabei geht er auch auf die Behandlung von ADS durch Diäten ein. Ausführlich beschreibt er die Behandlung von hyperaktiven Kindern und Jugendlichen mit Stimulanzien. Das Buch von Walter Eichlseder bietet viele Informationen, die weit über das hinausgehen, was in Elternratgebern zu lesen ist. Deshalb sollte jeder, der zu diesem Buch greift, Vorkenntnisse über ADS/Hyperaktivität besitzen, d.h. evtl. erst einen der o.g. Elternratgeber lesen. Dann kann ich es wirklich nur empfehlen.

Dr. med. Johanna Krause: Leben mit hyperaktiven Kindern. BV-AH, 1998.
Frau Dr. Krause ist als Ärztin und Therapeutin in eigener Praxis tätig und hat ein für Eltern schnell lesbares und gut verständliches Buch geschrieben. Sie erklärt was ADS/Hyperaktivität ist, wie es sich in den verschiedenen Phasen der Kindheit zeigt und welche biologischen Ursachen die Hyperaktivität hat. Sie gibt Tipps für die Schule und das Elternhaus. Als Ärztin geht sie auf die Diagnose und Behandlung von ADS ein. Eltern finden in dem Büchlein einen guten Leitfaden u.a. für das Finden einer sinnvollen Behandlung und Therapie. Für Fachleute bietet sich mit diesem Buch ein schneller Überblick über die Schwierigkeiten, aber auch die Chancen hyperaktiver Kinder und Jugendlicher.
Bestellen beim BV-AH: Tel: 09191/34874 oder
www.bv-ah.de

Kirsten Stollhoff, Wilma Mahler, Karin Duscha. Hochrisiko ADHS. Plädoyer für eine frühe Therapie.
Die Autorinnen zeigen anhand vieler Fallbeispiele eindrucksvoll und engagiert auf, welchen Entwicklungsrisiken Kinder mit ADS ausgesetzt sein können, wird das ADS zu spät erkannt oder nicht fachgerecht behandelt. Sorgfältig werden die Aussagen durch viele internationale und seriöse Studien belegt.
  Dieses Buch ist Pflichtlektüre für alle Eltern, die einer Behandlung ihres Kindes unsicher und skeptisch gegenüber stehen, aber auch für alle Fachleuten, die dem Gedanken anhängen, die ADS-Diagnose bedeute eine Stigmatisierung des Kindes.

Gisela Große: Hyperaktiv – wie Michel aus Lönneberga?! BV-AH, 1999.
Die Psychologin Gisela Große gibt weder Hintergrundinformationen noch konkrete Tipps. Dennoch ist dieses Buch überaus lesenswert für alle Eltern. Die Autorin beschreibt viele Situationen aus dem Familienalltag mit einem ADS-Kind und zeigt dabei Parallelen zu Astrid Lindgrens Figur Michel aus Lönneberga auf. Dabei trifft die Autorin den gleichen warmen und herzlichen Tonfall, mit dem Lindgren ihre Figuren beschreibt, und schaut sehr liebevoll auf unsere oft anstrengenden Kinder. Das Buch von Gisela Große zeigt die positiven Seiten der Kinder mit ADS und hilft in verzweifelten Stunden durchzuhalten.
Bestellen beim BV-AH: Tel: 09191/34874 oder
www.bv-ah.de

Helga Simchen: Die vielen Gesichter des ADS. Begleit- und Folgeerkrankungen richtig erkennen und behandeln.
Oft wird ADS nicht rechtzeitig erkannt und behandelt. Folgeerkrankungen treten auf. Werden im Jugendlichen- und Erwachsenenalter nur die Folgeerkrankungen behandelt, bleibt den Betroffenen eine effektive Hilfe versagt. Ein wichtiges Buch für Eltern, Erwachsene mit ADS und Fachleute.

Michael Huss: Medikamente und ADS.
Spricht der Arzt nach einer ADS-Diagnose von Medikamenten, reagieren Eltern meist ablehnend. Ängste und mangelnde Information sind Gründe für diese Reaktion. Doch oft können Kinder von Therapien erst profitieren, wenn sie durch eine medikamentöse Behandlung in die Lage versetzt werden, aufmerksam zu sein und ihre Handlungen zu steuern.
Der Arzt Dr. Huss gibt einen umfassenden Überblick über Symptome, Diagnose, Medikamente und begleitenden Therapien. Dieses Buch sollten alle Eltern lesen, bevor sie ihren Befürchtungen nachgeben und durch die nutzlose Suche nach Alternativen wertvolle Zeit für ihre Kinder verstreichen lassen.

 

Schwerpunkt: Klein- und Vorschulkinder

Cordula Neuhaus: Das hyperaktive Baby und Kleinkind. Symptome deuten – Lösungen finden.
Ein überaus wichtiges Buch für alle Eltern mit anstrengenden Kindern, die bereits im Kleinkindalter von Ausgrenzung bedroht sind. Durch frühzeitiges Erkennen und angemessenes Handeln könnten lange Leidenswege unbehandelter ADSler bald der Vergangenheit angehören. Hoffentlich werden viele Eltern rechtzeitig auf dieses Buch aufmerksam.

Birgit Ruf, Karin Arten: ADS und Wahrnehmungsauffälligkeiten. Früherkennung im Kindergarten und der 1. Klasse. Auer, 2006.
Beide Autorinnen beschreiben aus ihrer langjährigen Erfahrung als Erzieherinnen und Heilpädagoginnen die verschiedenen Erscheinungsformen des ADHS. Dieses Buch hilft ErzieherInnen und Lehrkräften, die Grenze zwischen der Diagnose ADHS und altersgerechtem Verhalten zu ziehen, denn die rechtzeitige Früherkennung von ADHS und Wahrnehmungsauffälligkeiten ist von höchster Bedeutung, um den Teufelskreis von Schulversagen und Schulunlust zu verhindern. Hierzu enthält das Buch folgende Kopiervorlagen, um die Entwicklung von Kindern im Alter von 5-7 Jahren systematisch und aus verschiedenen Blickwinkeln einzuschätzen: Eine speziell für Kindergarten und Schulanfang konzipierte Entwicklungsüberprüfung der unterschiedlichen Wahrnehmungsbereiche mit vielfältigen Materialien, zwei Positivlisten zur Erfassung der Stärken des Kindes, einen Eltern- und einen Pädagogenfragebogen, Auswertungs- und Gesprächsbögen. Zudem informiert der Band umfassend über Symptome, Diagnostik und Therapien. Er eignet sich hervorragend für alle Erzieher und Pädagogen, die “ihre” Kinder auf einfache und ganzheitliche Art fördern wollen.

Von Anfang an anders! Früherkennung der ADHS - was tun? BV-AH, 2003
Das vorliegende Fachheft des BV-AH e.V. mit Fachbeiträgen anerkannter medizinischer und psychologischer Experten für ADHS soll dazu beitragen, Kinder mit Verdacht auf ADHS frühzeitig zu erkennen und Fachleuten vorzustellen, die sich auf dieses neuropsychologische Störungsbild spezialisiert haben; denn auch Kinder mit ADHS haben ein Recht auf frühzeitige Diagnose und Rehabilitationsmaßnahmen. Das Buch richtet sich an Eltern von Vorschul- und Grundschulkindern, an ErzieherInnen und LehrerInnen.
Bestellen beim BV-AH, Tel: 09191/34874 oder www.bv-ah.de

 

Schwerpunkt: Jugendliche

Cordula Neuhaus: Hyperaktive Jugendliche und ihre Probleme.
Frau Dipl. Psych. Neuhaus beschreibt in diesem Buch Jugendliche mit und ohne Hyperaktivität sehr detailreich in ihrem Empfinden und Verhalten. Für Eltern und Fachleute mit Jugendlichen, die ADHS haben, ist dieses Buch eine einzigartige Möglichkeit, Jugendliche zu verstehen und zu lernen, ihnen zielgerichtet zu helfen. Auch für junge selbstbetroffene Erwachsene ist es sehr hilfreich,  denn mit Hilfe dieses Buch lassen sich viele erlebte Situationen einordnen, wodurch ein besseres Verstehen des eigenen Handelns möglich ist.

 

Schwerpunkt: Schule / Lernen

A rmin Born, Claudia Oehler: Lernen mit ADS-Kindern.
Kinder mit ADS leiden nicht nur unter Verhaltens-, sondern auch unter Lernproblemen. Oft werden sie in der Schule unterschätzt. Die Schulzeit wird zur Qual. Die Autoren, die seit vielen Jahren Fortbildungen für LehrerInnen und ErzieherInnen anbieten, beschreiben sehr kenntnisreich, wie Lernprobleme entstehen und bieten praktische Hilfestellungen, damit das tägliche Üben zu Hause wirkungsvoll ist, aber nicht zur Qual wird. Dabei gehen die Autoren auch auf begleitende Teilleistungsstörungen wie Legasthenie und Dyskalkulie ein.
Dieses Buch ist auch für LehrerInnen sehr zu empfehlen, denn viele Tipps sind konkret im (Förder-)Unterricht anwendbar.

Helga Simchen: ADS – unkonzentriert, zu langsam, und zu viele Fehler im Diktat. Hilfen für das hypoaktive Kind.
Die Ärztin Dr. Helga Simchen widmet sich den Kindern mit ADS, die oft vergessen werden – es sind die verträumten hypoaktiven Kinder. Meist sind es Mädchen, die als leistungsschwach und wenig durchsetzungsfähig angesehen werden. Diese Kinder leiden! Da sie keine auffälligen, störenden Symptome zeigen, erhalten sie meist zu spät und zu wenig Hilfe und entwickeln sekundäre Störungen. Fallbeispiele, Hintergrundinformationen und viele Tipps für Eltern sind in diesem Buch zu finden.

Margarete Imhof, Klaus Skrodzki, Marianne S. Urzinger: Aufmerksamkeitsgestörte, hyperaktive Kinder und Jugendliche im Unterricht.
Sehr kenntnisreich wird ADS und Hyperaktivität unter dem speziellen Blickwinkel “Anforderungen in der Schule” beschrieben. Die Autoren geben fundierte Fachkenntnisse, aber auch sehr präzise Hilfestellungen für LehrerInnen, die alle so gewählt sind, dass sie trotz großer Klassenstärken gut umzusetzen sind. Bereits nach einem Jahr erschien die dritte Auflage dieses hervorragenden Buches, das alle Eltern den LehrerInnen ihrer Kinder schenken sollten.

Armin Born, Claudia Oehler.
Kinder mit Rechenschwäche erfolgreich fördern. Ein Praxishandbuch

Beide Autoren sind Psychologen und Psychotherapeuten. Sie geben anhand von Praxis- und Alltagsbeispielen Hintergrundinformationen zur Rechenschwäche sowie zu möglichen Folgen, wie Einschränkung des Selbstwertgefühls und Schulängsten. Die Autoren beschreiben vor dem Hintergrund aktueller lernpsychologischer und neurowissenschaftlicher Erkenntnisse, einfache und effektive Fördermaßnahmen und geben allgemeine Tipps zum Lernen mit rechenschwachen Kindern, die für Eltern und Lehrer leicht umzusetzen sind. Den betroffenen Kindern werden bei gezielter Hilfestellung Lernfortschritte ermöglicht, die zum Aufbau von Selbstwertgefühl und Lernfreude sowie zum Abbau von resultierenden Ängsten führen. Das Buch ist gut lesbar, Wichtiges wird in grau unterlegten Kästen zusammengefasst. Dieses Buch gehört ins Bücherregal eines jeden Mathematiklehrers.

Helga Simchen. Kinder und Jugendliche mit Hochbegabung. Erkennen, stärken und fördern.
Warum versagen hochbegabte Kinder- und Jugendliche in der Schule? Hochbegabte Kinder und Jugendliche, die ihren Eltern und Lehrern oft große Sorgen bereiten, werden Underachiever genannt Welche Faktoren sind für das Versagen verantwortlich? Frau Dr. Simchen zeigt mögliche Entwicklungsrisiken auf und erläutert anhand von vielen Praxisbeispielen, wie sich diese Kinder und Jugendlichen ihrer Fähigkeiten bewusst werden und ein gutes Selbstwertgefühl entwickeln können. Dieses Buch sollten alle Eltern hochbegabter Underachiever lesen um ihre Kinder besser verstehen und fördern zu können.

 

Schwerpunkt: Elterntraining

Russel A. Barkley: Das große ADHS Handbuch für Eltern.
Barkley ist der Begründer des Elterntrainings. In diesem Buch stellt er sein Konzept vor, gibt Eltern in verständlicher Sprache viele allgemeine, aber auch konkrete Tipps aus seinem ET. Das Buch stellt eine Ergänzung zum Elterntraining dar, ist aber auch ein wichtiger Ratgeber, in der Wartezeit auf einen Platz in einer Gruppe. Auch ErzieherInnen, LehrerInnen und Fachleute aus der Erziehungsberatung profitieren von diesem Buch.

Döpner u.a.: Wackelpeter und Trotzkopf. Hilfen bei hyperkinetischem und oppositionellem Verhalten.
Prof. Döpfner und sein Team schrieben ein Elternbuch mit ganz konkreten Hinweisen zur Strukturierung des Alltags und zur Unterstützung der Kinder und Jugendlichen. Dieses Buch ist ganz besonders geeignet, wenn Kinder starkes Trotz- oder ein oppositionelles Verhalten zeigen. Es wird die Notwendigkeit einer liebevoll konsequenten Erziehung dargestellt. Alle Tipps sind ohne weitere Vorkenntnisse umzusetzen.

 

Weiterführende Themen

Gerhild Drüe. ADHS kontrovers - Betroffene Familien im Blickfeld von Fachwelt und Öffentlichkeit
Eltern suchen oft jahrelang vergeblich Hilfe für ihr lernschwaches und verhaltensauffälliges Kind. Immer häufiger wird die Diagnose ADHS (Aufmerksamkeits- Defizit-Hyperaktivitäts- Störung) gestellt und medikamentös behandelt. Kritiker warnen vor der medikamentösen Therapie und sehen die Ursachen für ADHS vorrangig in ungünstigen Umwelteinflüssen. Vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen als Pädagogin und aus der Selbsthilfearbeit geht die Autorin den Gründen für diese oft tiefenpsychologisch motivierte Kritik nach. Sie stellt die Ursachen und Folgen der ADHS in einen Zusammenhang mit der Diskussion um erzieherische, schulische und gesellschaftliche Probleme. Mit zahlreichen authentischen Beispielen werden die großen Probleme ADHS-betroffener Familien dargestellt.

Am Abgrund: ADHS und Sucht... Was nun? BV-AH, 2002.
In vielen Fachbeiträgen verschiedener bekannter Autoren wird umfassend die erhöhte Suchtgefährdung (z.B. Drogen, Alkohol, Nikotin, Internet) unbehandelter ADSler beleuchtet. Einer weiteren Frage wird in diesem informativen Buch nachgegangen: Machen Ritalin und andere Stimulanzien süchtig?
Bestellen beim BV-AH: Tel: 09191/34874 oder
www.bv-ah.de

Klaus Skrodzki, Krista Mertens: Hyperaktivität. Aufmerksamkeitsstörung oder Kreativitätszeichen?
Das Buch ist ein Tagungsband. Die inhaltlich sehr anspruchsvollen Aufsätze decken ein sehr breites Themenspektrum ab. Es werden die Hintergründe vieler hilfreicher Therapieformen vorgestellt.

 

 

Bücher für Erwachsene

Schwerpunkt: Infos über AD(H)S

Petra-Marina Hammer, Elisabeth Aust-Claus, Dieter Claus: A D S  Das Erwachsenenbuch.
Nicht selten kommen Erwachsene erst durch die ADS-Diagnose ihrer Kinder zu der Erkenntnis, dass auch sie selbst ADS haben könnten. Die starke genetische Komponente von ADS liefert hohe Wahrscheinlichkeiten für die Betroffenheit zumindest eines Elternteils.
  Klarheit schafft hier das hervorragende Buch der ADS-Praktiker Dr. Hammer, Dr. Claus und Dr. Aust-Claus vom OptiMind-Team.
Die Beschreibung ADS-typischer Verhaltensweisen und Probleme, auch anhand von Fallbeispielen, ist kurzweilig und hilft bei der Selbsteinschätzung, die, wie die Autoren betonen, eine qualifizierte Diagnose natürlich nicht ersetzen kann.
  Besonders wertvoll wird das Buch durch die vielen Praxistipps, die zeigen, wie der Alltag eines ADSlers besser gemeistert werden kann. Dabei sind alle wichtigen Lebensbereiche erfasst, wie z.B. Beruf, Familie, Partnerschaft, und es werden handfeste und praxistaugliche Tipps gegeben zu Themen wie Kommunikation, Ordnung schaffen, Zeitmanagement bis hin zum sensiblen aber wichtigen Thema “ADS und Sex”.
  Die wissenschaftlichen Grundlagen werden einleuchtend erklärt und auch Hinweise zu einer ggf. erforderlichen Medikation fehlen nicht.
  Das Buch ist aufwendig und liebevoll gestaltet. Farbige Drucke, Grafiken, Bilder und nicht zu lange Kapitel machen es auch für Leser mit ADS-typischer kurzer Aufmerksamkeitsspanne zu einer leicht lesbaren und vor allem gewinnbringenden Lektüre.
  Kurzum: Ein Muss für jeden erwachsenen ADSler!

Edward M. Hallowell, John J. Ratey: Zwanghaft zerstreut. Die Unfähigkeit aufmerksam zu sein.
Dieses Buch ist ideal geeignet, um sich über ADS bei Erwachsenen zu informieren. Es enthält einige Fallberichte, viele Hintergrundinformationen zu ADS und ganz brillante Tipps für den (Arbeits-)alltag und die Partnerschaft.

 

Doris Ryffel-Rawak: ADS bei Erwachsenen. Betroffene berichten aus ihrem Leben.
Anhand von 22 Lebensgeschichten, zeichnet die Autorin ein differenziertes Bild über ADS bei Erwachsenen. Das Krankheitsbild ADS wird sehr anschaulich dargestellt. Wertvoll sind die therapeutischen Hinweise zu den einzelnen Fallberichten, geben sie doch dem betroffenen Erwachsenen einen umfassenden Einblick in mögliche Hilfen. Ein sehr empfehlenswertes Buch, aus dem die langjährige Erfahrung der Autorin spricht.

Astrid Neuy-Bartmann: ADS - Erfolgreiche Strategien. Klett-Cotta, 2005
Sehr ausführlich und in einer gut verständlichen Sprache beschreibt die Autorin Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten der ADS. Im zweiten Teil des Buches gibt sie konkrete und leicht umsetzbare Anleitungen, die täglichen Herausforderungen in den Griff zu bekommen. Sie motiviert Betroffene nicht zu resignieren und vermittelt konkrete Lösungsmöglichkeiten. Weiterhin gibt sie Hilfestellungen für Partner, Eltern, Arbeitskollegen, Freunde und Pädagogen. Das Buch ist sehr übersichtlich gestaltet, Wichtiges wird in farbig unterlegten Kästen zusammengefasst hervorgehoben. Symbole am Rand helfen bei der gezielten Suche nach spezifischen Informationen.

Walter Beerwerth. ADS - das kreative Chaos.
Konzentrationsprobleme, Unruhe, Impulsivität, emotionale Störungen und Stressintoleranz sind häufige Symptome der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Inzwischen hat sich herausgestellt, dass sie bei einer erheblichen Anzahl der Betroffenen nicht nur im Kindes- sondern auch noch im Erwachsenenalter auftritt. Oft gibt es in der Familie mehrere »Fälle«. Walter Beerwerth, Arzt und Betroffener in dritter Generation, geht in diesem Buch, dem Phänomen auf den Grund.

Lynn Weiss: Eins nach dem anderen... Das ADD- Praxisbuch für Erwachsene.
Ein umfassendes Buch über ADS bei Erwachsenen mit vielen praktischen Tipps für den Alltag.

 

Tom Hartmann: Eine andere Art, die Welt zu sehen. Das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom.
In diesem Buch wird die Hunter-Farmer-These vertreten. ADS wird dabei durch eine sehr rosa-rote Brille betrachtet. Ein schönes Märchen, das helfen kann, die Akzeptanz des eigenen ADS zu erhöhen, wenn man bei aller Sympathie nicht vergisst, dass es sich um eine nette Story handelt.

Johanna Krause, Klaus-Henning Krause: ADHS im Erwachsenenalter.
Beide Autoren setzen sich seit Jahren für die Erforschung und Behandlung von ADS bei Erwachsenen ein. In diesem Buch beschreiben die Ärztin und Therapeutin und ihr Mann als Prof. der Neurobiologie die Diagnostik, Differenzialdiagnostik, komorbide Erkrankungen, neurobiologische Grundlagen und die medikamentöse Behandlung. Dies ist kein Ratgeber, aber für jeden zu empfehlen, der sich weiterinformieren will.

ADHS wird erwachsen - was tun? Chancen, Risiken und Hilfen für Teenager und junge Erwachsene mit ADHS. BV-AH, 2004
Wer sich auf Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einer ADHS einlässt, entdeckt sehr bald, dass es sich vor allem um originelle, kreative und mutige Menschen handelt, die bei entsprechender Motivation in ihrem Leben zu erstaunlichen Leistungen fähig sind. Sie nehmen Herausforderungen an, vor denen andere zurückschrecken würden. Eltern wird mitunter schwindelig, wenn sie sehen, welchen ungewöhnlichen, von Gefahren begleiteten Weg ihre Kinder in die Selbstständigkeit einschlagen. So mancher junge Himmelsstürmer verliert auf dem Weg nach oben - zumindest zeitweise - den Boden unter den Füßen. Der verständliche Wunsch, Sicherheitsnetze zu spannen, um die beinahe unvermeidlichen Abstürze abzufedern, verträgt sich selten mit dem Drang nach Freiheit und Abenteuer.
Welche Hilfen brauchen junge Menschen mit ADHS, um trotz ihres schwer wiegenden Handicaps den Weg ins Erwachsenenalter zu finden? Die Beiträge im vorliegenden Fachheft zeigen einen Querschnitt durch die Risiken, Chancen und gebotenen Hilfen für heranwachsende ADHS-Betroffene. Der Bogen spannt sich von der Mahnung an Mitarbeiter in Institutionen, die ärztliche Diagnostik und Therapieempfehlungen zu respektieren, über die Risiken, die eine unbehandelte ADHS in sich birgt, bis hin zu geeigneten Maßnahmen, die für den Schritt ins Berufsleben hilfreich sind.
Bestellen beim BV-AH: Tel: 09191/34874 oder
www.bv-ah.de

ADHS. Lebensweg mit Hindernissen... Was tun? BV-AH, 2005.
In vielen Fachbeiträgen verschiedener bekannter Autoren wird umfassend über ADHS bei Erwachsenen aufgeklärt. Der Leser findet u.a. Fachbeiträge zur genetischen Ursache der ADHS, ADHS im Alter, über den Zusammenhang und die Abgrenzung von ADHS zur Borderline-Persönlichkeitsstörung, ADHS im Straßenverkehr, im Wehrdienst, im Alter und bei Frauen, sowie Informationen zum off-label-use.
Bestellen beim BV-AH: Tel: 09191/34874 oder
www.bv-ah.de

Marc-Andreas Edel, Wolfgang Vollmoeller. Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung bei Erwachsenen
Sehr wissenschaftlich wird anhand der neuesten Studienergebnisse das AD(H)S bei Erwachsenen erklärt.

 

Schwerpunkt:  AD(H)S bei Frauen

Sari Solden: Die Chaosprinzessin. Frauen zwischen Talent und Misserfolg BV-AH, 1999.
Dies Buch ist ein *Muss* für Frauen mit ADS. Sari Solden beschreibt sehr spezifisch und facettenreich die Probleme und Stärken von Frauen mit ADS. Dabei berücksichtigt sie Rollenerwartungen und den hormonellen Kreislauf der Frau. Bestellen beim BV-AH: 09191/34874 oder www.bv-ah.de

Kathleen Nadeau: Bin ich anders? Mädchen und Frauen mit ADS. Juvemus, 2002.
Dieses nett aufgemachte kleine Buch beschreibt ADS bei Mädchen und Frauen. Es bezieht sich auf Symposiumsbeiträge von Kathleen Nadeau, stellt die wichtigsten Fakten zusammen und ist wegen seiner großen Schrift und farblichen Gestaltung gut zu lesen.
Bestellen bei Juvemus:
www.juvemus.de

Doris Ryffel-Rawak: ADS bei Frauen – den Gefühlen ausgeliefert. Verlag Hans Huber, 2004.
Dr. med. Doris Ryffel-Rawak ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. In ihrem Buch beschreibt sie die Lebensgeschichten von 16 Frauen die viel Lebenszeit verloren haben, bis endlich die korrekte Diagnose einer ADHS gestellt und die richtige Behandlung - Medikation, Psychotherapie und Coaching - eingeleitet wurde.
In der Schule fallen verträumten Mädchen nicht weiter auf. Sie stören, anders als Jungen mit ADHS, den Unterricht kaum. Sie können sich schlecht konzentrieren, lassen ihre Gedanken schweifen und ihre Leistungen sind schwach. Die Misserfolge häufen sich, ihr "Aufbruch ins Leben" findet unter erschwerten Umständen statt. Als erwachsene Frauen wirken sie chaotisch und leiden unter starken Stimmungsschwankungen. Andererseits verfügen sie oft über spezielle Begabungen und stecken voller prächtiger Ideen. Je früher die richtige Diagnose gestellt wird, desto größer ist ihre Chance, dass sie ihr hohes Potenzial auszuschöpfen lernen und zu einem erfüllten Leben finden. Ein Buch, das Mut macht und zu neuen Perspektiven verhilft.

 

Schwerpunkt:  AD(H)S und Partnerschaft

Doris Ryffel-Rawak: Wir fühlen uns anders. Verlag Hans Huber, 2003.
ADHS-Betroffene reagieren auch in Partnerschaften anders - impulsiver, weniger geduldig. Nicht selten sind sie besonders liebenswürdig, doch immer auf der Suche nach dem "Kick", oft auch suchtgefährdet. Es drohen - auch in ansonsten gut funktionierenden Ehen - Konflikte und Außenbeziehungen. Zahlreiche Praxisbeispiele geben Einblicke in die Welt der Menschen mit ADHS. Dank ihrer reichen Erfahrung gibt die Autorin zum Schluss spezifische Empfehlungen für die Therapie - und ganz allgemein für das Zusammenleben mit ADHS-Betroffenen.

Cordula Neuhaus: Lass mich, doch verlass mich nicht. ADHS und Partnerschaft. Dtv, 2005.
Cordula Neuhaus hat sich als Fachautorin schon längst einen hervorragenden Namen gemacht. In diesem Buch befasst sie sich mit ADS in der Partnerschaft. Sie bietet umfassende, sachgerechte und dem neuesten Wissensstand entsprechende Information. So wird Verständnis und wirksame Hilfe ermöglicht. Cordula Neuhaus erklärt wie eine Partnerschaft durch ADS, trotz bestem Willen beider Partner, beeinträchtigt werden kann, sie zeigt die Fallstricke auf, bleibt aber nicht bei einer Beschreibung der Schwierigkeiten stehen. Viel ist im Buch von den Ressourcen und Stärken die Rede, die mit den Besonderheiten von ADS verbunden sind. Die Autorin gibt keine einfachen wohlfeilen Tipps sondern fordert eine intensive Auseinandersetzung mit ADS. Neuhaus‘ Buch ist aufgrund des hohen fachlichen Niveaus keine leichte und schnelle Lektüre für zwischendurch, es lohnt sich aber dranzubleiben und auch die anschaulichen Beispiele in der zweiten Hälfte des Buches zu lesen. Cordula Neuhaus belegt eindrucksvoll, dass dem Thema ADS bei Erwachsenen in Deutschland bisher zu wenig Bedeutung beigemessen wurde. Dieses Buch sollten alle ADS-betroffenen Erwachsenen und ihre Partner lesen, es ist aber auch eine wichtige Lektüre für alle, die beruflich, therapeutisch mit ADS-betroffenen Erwachsenen arbeiten. Weiterhin sollte das Buch von allen Mitarbeitern von Erziehungs- und Familienberatungsstellen gelesen werden, um sich einen Eindruck von der Paarbeziehung der Eltern zu verschaffen, ohne falschen Interpretationen zu erliegen.

 

Bücher für Kinder und Jugendliche

Felix Dietz: Wenn ich doch nur aufmerksam sein könnte! Elternselbsthilfe Ffm, (Ab 7 J. zum Vorlesen, ab 10 J. zum selbst Lesen.)
Aufmerksam zu sein, war immer der größte Wunsch des 14-jährigen Felix, eines hyperaktiven Jungen. Er beschreibt seine Erlebnisse mit ADS, erklärt was ADS ist und wodurch es hervorgerufen wird. Felix schrieb dieses Buch für andere Kinder und Jugendlichen um ihnen ADS zu erklären, aber auch um die positiven Aspekte von ADS aufzuzeigen. Ein auch für Erwachsene sehr lohnendes Buch.
Bestellen unter: 069/540822 oder über
http://www.ads-hyperaktivitaet.de/Buch/buch.html

Regina Rusch: Zappelhannes. (Ab 8 J.)
Hannes ist nicht dumm, im Gegenteil. Aber er kann nicht stillsitzen, er kann sich nur schwer konzentrieren, und es fällt ihm auch schwer, verschiedene Dinge gleichzeitig zu tun. Zu leicht rollt ihm dann schon mal ein Ei vom Tisch, oder er fällt mit dem Fahrrad um. Die Eltern haben es nicht leicht mit dem überaktiven Hannes, sie müssen viel Geduld mit ihm haben. Aber bei aller Sorge um ihn können sie auch über seine Missgeschicke mit ihm lachen.
Eine lustige Geschichte über einen hyperaktiven Jungen.

 

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